Am Freitagabend standen im europäischen Eishockey bedeutende Partien auf dem Programm. In der grenzüberschreitenden ICE Hockey League (ICEHL) konnte der EC-KAC seine Spitzenposition festigen. In der heimischen Heidi Horten-Arena setzten sich die Klagenfurter vor 4.005 Zuschauern knapp mit 3:2 nach Verlängerung gegen das ungarische Team Hydro Fehérvár AV19 durch. Nicholas Petersen und Filip Simovic brachten die Hausherren zunächst mit 2:0 in Führung, ehe die Gäste ausglichen. Jan Mursak erzielte in der dritten Minute der Overtime den entscheidenden Treffer. Da der direkte Verfolger aus Graz zeitgleich beim Tabellenschlusslicht HC Innsbruck unterlag, wuchs der Vorsprung der Rotjacken an der Tabellenspitze auf vier Punkte an.
Einen bitteren Abend erlebte hingegen der EC VSV. Die Villacher mussten sich vor eigenem Publikum dem amtierenden Meister Red Bull Salzburg mit 2:5 geschlagen geben. Salzburg rückte damit bis auf sieben Zähler an den Tabellenführer aus Klagenfurt heran. Für den VSV bedeutet die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die Pre-Play-off-Ränge.
In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) schrieben die Kölner Haie Geschichte. Mit einem Erfolg gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven feierte die Mannschaft von Cheftrainer Kari Jalonen den 13. Sieg in Folge. Damit stellte der KEC seinen internen Clubrekord aus den Jahren 1995 und 2005 ein. Die Kölner festigten durch diesen Lauf ihre souveräne Tabellenführung in der deutschen Eliteklasse und bauten den Vorsprung auf die Verfolger weiter aus.