Die Wiener Staatsoper hat die Details für den Opernball 2026 bekannt gegeben, der am 12. Februar stattfinden wird. Die Veranstaltung steht im kommenden Jahr ganz im Zeichen der US-amerikanischen Musical-Kultur. Inspiriert durch die enge Verbindung von Leonard Bernstein zur Staatsoper wird der Ball unter dem Motto „Broadway“ gestaltet. In der künstlerischen Eröffnung sollen Elemente aus bekannten Musicals wie der „West Side Story“ integriert werden, wobei die Choreografie der Debütantenpaare erstmals unter der Leitung der Tanzschule Elmayer stehen wird.
Ein zentraler Aspekt der kommenden Ausgabe ist die Ausrichtung als „Green Event“. Durch die Einhaltung strenger Nachhaltigkeitskriterien strebt die Staatsoper eine offizielle Zertifizierung an. Dies umfasst Maßnahmen zur Müllvermeidung, Ressourceneffizienz und die Verwendung regionaler Produkte in der Gastronomie. In diesem Zusammenhang wurde auch die Preisgestaltung thematisiert: Während die Eintrittskarten stabil bei 385 Euro bleiben, wird für ein Paar Sacher-Würstel ein Preis von 18 Euro veranschlagt. Der Solidaritätsbeitrag für soziale Projekte bleibt mit einem Euro pro Ticket und zehn Prozent Aufschlag auf die Gastronomieumsätze bestehen.
Die Vorbereitungen für das gesellschaftliche Großereignis laufen bereits. Die Staatsoper betont, dass durch die Verbindung von klassischer Operntradition und Broadway-Elementen eine Brücke zwischen den Genres geschlagen werden soll, ohne den Charakter des traditionellen Staatsballs zu verlieren.