Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft hat in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2026 einen bedeutenden Auswärtssieg errungen. Das Team unter der Leitung von Bundestrainer Markus Gaugisch setzte sich in Laibach mit 33:24 (17:13) gegen Slowenien durch. Mit diesem Erfolg wahrte die DHB-Auswahl ihre weiße Weste und führt die Tabelle der Qualifikationsgruppe 4 nach drei Spieltagen mit 6:0 Punkten souverän an.
Die Partie begann ausgeglichen, doch Deutschland konnte sich bereits in der ersten Halbzeit einen Vorsprung erarbeiten. Besonders die Defensive agierte kompakt, während im Angriff eine konsequente Chancenverwertung zu verzeichnen war. Zur Pause führten die Gäste mit vier Toren Vorsprung. In der zweiten Spielhälfte gelang es der deutschen Mannschaft, die Führung kontinuierlich auszubauen und den Widerstand der slowenischen Gastgeberinnen zu brechen.
Herausragende Akteurin auf dem Spielfeld war die Rückraumspielerin Xenia Smits, die mit neun Treffern als erfolgreichste Torschützin glänzte. Auch Nationaltorhüterin Dinah Eckerle trug mit wichtigen Paraden maßgeblich zum deutlichen Sieg bei. Auf slowenischer Seite erwies sich Ana Gros als treffsicherste Spielerin, konnte die Niederlage ihres Teams jedoch nicht verhindern.
Durch diesen Sieg haben die deutschen Handballerinnen eine hervorragende Ausgangsposition für die Qualifikation zum Turnier in Polen, Tschechien, Rumänien, der Slowakei und der Türkei geschaffen. Bereits im Rückspiel am kommenden Sonntag in Bietigheim-Bissingen könnte die vorzeitige Entscheidung über die EM-Teilnahme fallen. Die Mannschaft zeigte sich gut erholt von der jüngsten Weltmeisterschaft und bestätigte ihre aufsteigende Form.