Die Teuerung in Österreich hat im Februar 2026 wieder leicht an Fahrt aufgenommen. Nach einer vorläufigen Schnellschätzung der Statistik Austria stieg die Inflationsrate auf 2,2 Prozent an, nachdem sie im Jänner noch bei 2,0 Prozent gelegen hatte. Trotz des geringfügigen Zuwachses verbleibt die Rate damit nahe dem Stabilitätsziel der Europäischen Zentralbank.
Als wesentliche Preistreiber erwiesen sich erneut Dienstleistungen, während die Entwicklung bei den Energiepreisen weiterhin dämpfend auf das allgemeine Preisniveau wirkte. Im Bereich der Haushaltsenergie und bei Treibstoffen konnten Rückgänge verzeichnet werden, die den Aufwärtsdruck teilweise kompensierten. Fachleute weisen zudem darauf hin, dass der deutliche Rückgang im Jänner primär auf statistische Basiseffekte bei den Strompreisen zurückzuführen war, die im Februar weniger stark ins Gewicht fielen.
Im Vergleich zum Vormonat Jänner stieg das durchschnittliche Preisniveau voraussichtlich um 0,7 Prozent. Die endgültigen Daten für den Berichtsmonat Februar werden Mitte März erwartet. Ökonomen beobachten die Entwicklung genau, da geopolitische Unsicherheiten und die Volatilität der Rohstoffmärkte weiterhin Risiken für die künftige Preisstabilität darstellen könnten.