In Italien gab es am 22. und 23. März eine Wahl. Es war ein Referendum. Ein Referendum ist eine Volks-Abstimmung. Die Menschen stimmten über eine Justiz-Reform ab.
Die Regierung unter Giorgia Meloni wollte die Justiz ändern. Sie wollte Richter und Staats-Anwälte stärker trennen. Kritiker sagten: Das gefährdet die Unabhängigkeit der Gerichte. Die Mehrheit der Wähler sagte Nein zur Reform.
Etwa 54 Prozent der Menschen stimmten gegen den Plan. Nur etwa 46 Prozent stimmten dafür. Fast 59 Prozent der Wahl-Berechtigten gingen zur Wahl. Das ist eine sehr hohe Zahl für Italien.
Giorgia Meloni gab ihre Niederlage am Montag-Nachmittag zu. Sie nannte das Ergebnis eine verpasste Chance. Aber sie will nicht zurück-treten. Sie will ihre Arbeit bis zum Jahr 2027 fort-setzen.
In vielen Städten gab es Proteste. In Rom und Mailand gingen Menschen auf die Straße. Sie forderten den Rück-Tritt der Regierung. Die Opposition freut sich über das Ergebnis der Wahl.