Die Arbeiter-Kammer fordert eine schnelle Umsetzung von EU-Regeln. Diese Regeln heißen Lohn-Transparenz-Richt-Linie.
Das Ziel ist eine gerechte Bezahlung für alle. Frauen verdienen oft weniger Geld als Männer. Lohn-Transparenz bedeutet: Man kann die Gehälter besser vergleichen.
In Österreich gibt es noch kein passendes Gesetz dazu. Die Frist für das Gesetz endet am 7. Juni. Renate Anderl ist die Präsidentin der Arbeiter-Kammer.
Sie kritisiert die Blockade der Arbeit-Geber-Vertreter. Auch Evelyn Regner von der EU warnt vor Verzögerungen. Sie sagt: Die Richt-Linie ist bereits beschlossenes Recht.
Nur 5 von 27 EU-Ländern haben das Gesetz schon. Die Wirtschafts-Kammer hat jedoch große Sorgen. Sie befürchtet zu viel Büro-Kratie und hohe Kosten.
Die Arbeiter-Kammer widerspricht diesen Sorgen. Sie fordert klare Regeln für alle Firmen. Betriebe ab 100 Mitarbeitern sollen Berichte schreiben.
Darin müssen sie die Löhne von Frauen und Männern zeigen. Wenn es große Unterschiede gibt, muss die Firma handeln. Sonst drohen vielleicht Strafen.