Die israelische Armee hat eine Gruppe von Schiffen gestoppt. Die Gruppe heißt Global Sumud Flotilla. Die Schiffe wollten Hilfe in den Gaza-Streifen bringen. Dort leben fast 2 Millionen Menschen unter sehr schlechten Bedingungen. Es gibt kaum sauberes Wasser und wenig zu essen. Die Menschen können den Gaza-Streifen nicht verlassen. Israel kontrolliert die Grenzen seit dem Jahr 2007. Die Armee hielt die Boote weit vor der Küste an.
An Bord waren über 400 Aktivisten aus vielen Ländern. Auch Menschen aus der Schweiz und Deutschland waren dabei. Die Armee nahm alle Teilnehmer fest. Sie brachte die Menschen in den Hafen von Aschdod. Der israelische Sicherheits-Minister Itamar Ben-Gvir zeigte danach ein Video im Internet. In dem Video müssen die Aktivisten auf dem Boden knien. Ihre Hände sind auf dem Rücken gefesselt. Man sieht, wie eine Frau grob zu Boden gedrückt wird.
Das Video sorgt für großen Ärger auf der ganzen Welt. Länder wie Italien, Spanien und Deutschland kritisieren den Minister. Sie sagen: Der Umgang mit den Menschen verletzt die Würde. Auch der israelische Regierungs-Chef Benjamin Netanyahu findet das Video falsch. Er sagt, es passt nicht zu den Werten von Israel. Zur gleichen Zeit führt die USA Krieg gegen den Iran. US-Präsident Donald Trump will den Krieg erst beenden, wenn der Iran keine gefährlichen Waffen mehr hat.