Die italienische Bank UniCredit möchte die Commerzbank kaufen. Dafür bietet sie einen Tausch von Aktien an. Der Vor-stand der Commerzbank lehnt das ab. Auch der Auf-sichts-rat ist gegen den Kauf. Das Angebot der UniCredit ist zu niedrig. Es liegt unter dem aktuellen Preis an der Börse. Die Commerzbank sieht viele Risiken bei einem Zusammen-schluss.
Die Bank aus Italien hat keinen guten Plan. Sie möchte viele Stellen ab-bauen. Auch die Technik der Banken passt nicht gut zusammen. Die Commerzbank glaubt an ihren eigenen Erfolg. Sie möchte alleine mehr Gewinn machen. Die Kunden und die Mitarbeiter könnten bei einem Kauf leiden. Die UniCredit besitzt aber schon fast 30 Prozent der Aktien.
Die UniCredit will bis Juli noch mehr Aktien sammeln. Sie besitzt bereits die Hypo-Vereins-Bank in Deutschland. Die Bundes-Regierung unter-stützt die Commerzbank bei ihrer Ablehnung. Die Commerzbank möchte ihre Ziele bis zum Jahr 2030 alleine erreichen. Das Angebot der UniCredit sei nur ein Versuch, billig die Macht zu bekommen.