Die Billig-Kette Mäc-Geiz hat Insolvenz an-gemeldet. Das Unternehmen ist in finanzieller Not. Die Firma hat einen Antrag beim Gericht in Halle gestellt. Das Verfahren heißt Insolvenz in Eigen-verwaltung. Die bisherigen Chefs bleiben im Amt. Experten helfen ihnen bei der Rettung.
Mäc-Geiz hat etwa 180 Filialen in Deutschland. Viele Läden sind in Ost-Deutschland. Zum Beispiel in Sachsen und Thüringen. Alle Geschäfte bleiben vorerst offen. Die Kunden können dort weiter ein-kaufen. Das Unternehmen prüft jetzt alle Stand-orte. Später kann es zu Schließungen von Filialen kommen.
Bei Mäc-Geiz arbeiten fast 1.200 Menschen. Sie sorgen sich nun um ihre Jobs. Die Mitarbeiter erhalten für 3 Monate Insolvenz-geld. Die Gründe für die Pleite sind vielfältig. Die Menschen kaufen weniger ein. Gleichzeitig steigen die Kosten für Miete und Strom. Auch das Personal kostet mehr Geld.
Erst im Februar kaufte die Firma Kodi die Kette. Kodi ist ein Konkurrent von Mäc-Geiz. Die Hoffnung auf einen Neu-start war groß. Doch die Probleme waren zu schwer. Mäc-Geiz verkauft Dinge für den Alltag. Dazu gehören Haus-halts-waren und Schreib-waren. Der Wettbewerb mit anderen Billig-Läden ist sehr hart.