Die EU-Kommission bestraft den Online-Händler Temu. Das Unternehmen aus China muss 200 Millionen Euro zahlen. Grund dafür sind gefährliche und illegale Produkte. Forscher kauften Test-Produkte auf der Internet-Seite.
Viele Baby-Spielzeuge waren gefährlich für Kinder. Sie enthielten zu viele giftige Stoffe. Oder kleine Teile konnten abbrechen. Dann besteht Erstickungs-Gefahr für Babys. Auch viele Ladegeräte bestanden die Sicherheits-Tests nicht.
Temu hat in Europa 130 Millionen Kunden. Die EU sagt: Temu prüft Gefahren nicht gut genug. Das Unternehmen nutzt oft nur allgemeine Infos. Es achtet nicht genug auf eigene Fehler. Auch Werbung durch Influencer ist ein Risiko.
Ein neues Gesetz macht diese Strafe möglich. Es heißt Gesetz über digitale Dienste. Große Firmen müssen sich an strenge Regeln halten. Sie müssen Kinder besser schützen. Illegale Inhalte müssen sie schnell löschen.
Temu findet die hohe Strafe nicht fair. Das Unternehmen will die Entscheidung genau prüfen. Es hat nun bis August Zeit für Besserung. Sonst muss Temu jeden Tag noch mehr Geld bezahlen. Die EU beobachtet auch andere Firmen aus China.