Die Bundes-Regierung hat Gerald Loacker für ein wichtiges Amt vorgeschlagen. Er soll Mitglied beim Europäischen Rechnungs-Hof werden. Der Rechnungs-Hof prüft das Geld der EU. Er schaut, ob die EU das Geld richtig ausgibt.
Gerald Loacker kommt aus Vorarlberg. Er ist 52 Jahre alt und Jurist. Früher war er Abgeordneter für die Partei NEOS im National-Rat. Jetzt arbeitet er als Berater für Firmen.
Die Parteien ÖVP, SPÖ und NEOS haben ihn gemeinsam vorgeschlagen. Das Recht für den Vorschlag hatten die NEOS. Zuerst wollte ein anderer Mann das Amt machen. Er hat aber abgesagt. Deshalb kam Gerald Loacker an die Reihe.
Es gibt viel Streit um diese Entscheidung. Politiker von der ÖVP, FPÖ und den Grünen schimpfen. Sie sagen: Die NEOS bevorzugen einen Freund aus der eigenen Partei. Sie nennen das Posten-Schacher. Das bedeutet, man gibt Stellen an Freunde statt an die besten Fach-Leute.
Bevor Gerald Loacker das Amt bekommt, gibt es noch Prüfungen. Der National-Rat und das EU-Parlament müssen zustimmen. Wenn alles klappt, fängt er im Oktober an. Sein Amt dauert dann bis zum Jahr 2032.