Österreich möchte bis zum Jahr 2030 nur noch sauberen Strom nutzen. Der Rechnungshof sagt: Dafür müssen wir die Strom-Netze schneller ausbauen. Aktuell wachsen Solar-Anlagen und Wind-Räder schneller als die Leitungen. Es fehlt ein gemeinsamer Plan für die Zukunft. Das Wirtschafts-Ministerium und die Behörde E-Control sollen diesen Plan erstellen.
Ein wichtiges Ziel ist die Gerechtigkeit bei den Kosten. Aktuell zahlen private Haushalte oft mehr für das Netz als große Firmen. Wer Strom in das Netz schickt, zahlt bisher fast nichts. Das soll sich im Jahr 2027 für große Anlagen ändern. Dann müssen Betreiber von großen Anlagen eine kleine Gebühr bezahlen.
Der Rechnungshof kritisiert auch die Politik. Ein wichtiges Gesetz für den Strom-Markt kam viel zu spät. Das hat vielleicht viel Geld gekostet. Die Preise für die Nutzung der Netze sind in den letzten 10 Jahren stark gestiegen. Die Netz-Betreiber sollen besser zusammen-arbeiten. Auch Computer-Technik soll helfen, die Kosten für alle Menschen niedrig zu halten.