Unglück in der Tiefe
Auf den Malediven gab es ein schweres Unglück beim Tauchen. 5 Menschen aus Italien sind gestorben. Sie waren in einer Unter-Wasser-Höhle im Vaavu-Atoll. Diese Höhle ist etwa 50 Meter tief.
In dieser Tiefe ist Tauchen sehr gefährlich. Normalerweise dürfen Urlauber dort nur 30 Meter tief tauchen. Die Behörden untersuchen jetzt den Grund für den Unfall. Die Gruppe war für die Forschung auf den Inseln.
Der Tauch-Gang war aber privat und nicht für die Arbeit. Eine Leiche wurde bereits am Donnerstag gefunden. 4 weitere Personen werden noch in der Höhle vermutet.
Tod eines Helfers
Das Militär der Malediven sucht nach den Vermissten. Dabei gab es am Samstag ein weiteres Opfer. Der Militär-Taucher Mohamed Mahudhee starb nach einem Einsatz. Er hatte die Dekompressions-Krankheit.
Das bedeutet: Er ist zu schnell aus der Tiefe aufgetaucht. Er wurde in ein Krankenhaus in der Haupt-Stadt Male gebracht. Dort konnten die Ärzte ihm nicht mehr helfen.
Experten aus Italien und Finnland kommen nun zur Hilfe. Sie sollen die Leichen aus der Höhle bergen. Das Wetter war zuletzt sehr schlecht. Das macht die Arbeit für die Retter noch schwerer.