Das Kultur-Ministerium plant eine neue Abgabe. Das steht in einem Entwurf für ein Gesetz. Ab dem 1. Januar 2027 sollen Musik-Streaming-Anbieter zahlen. Das gilt für Firmen mit mehr als 2 Millionen Euro Umsatz im Jahr.
Die Anbieter sollen 5 Prozent von ihrem Geld abgeben. Das Geld soll dem Musik-Standort Österreich helfen. Andreas Babler von der SPÖ leitet das Ministerium. Er möchte mehr Steuer-Gerechtigkeit schaffen.
Große Firmen wie Spotify oder Amazon nutzen österreichische Musik. Bisher zahlen sie dafür wenig Steuern. Frankreich macht das schon so. Es ist ein Vorbild für Österreich.
Es gibt aber auch Kritik. Der Verband IFPI Austria warnt vor höheren Preisen. Die Anbieter könnten die Kosten an die Nutzer weitergeben. Dann werden die Musik-Abos für alle teurer.
Thomas Auböck ist der Chef von IFPI Austria. Er sagt: Die neue Steuer schadet dem Musik-Markt. Er fürchtet auch zu viel Bürokratie. Er will lieber bestehende Förderungen ausbauen.
Der Fach-Verband der Wirtschaftskammer sieht das anders. Er findet die Idee gut. Das Geld soll in Österreich bleiben und Künstlern helfen. Die Koalitions-Partner besprechen den Plan jetzt.