Der große Auto-Konzern Stellantis hat neue Pläne. Zu Stellantis gehören bekannte Marken wie Opel, Jeep und Fiat. Der Konzern will in Europa weniger Autos bauen. Pro Jahr sollen es 800.000 Autos weniger sein. Die Fabriken sollen aber besser genutzt werden. Das bedeutet: In den Werken arbeiten die Menschen auch für andere Firmen. Das nennt man Partner-Produktion. In Saragossa in Spanien soll zum Beispiel ein neues Elektro-Auto gebaut werden. Dieses Auto haben Opel und die Firma Leap-Motor aus China zusammen gemacht.
Der Chef von Stellantis heißt Antonio Filosa. Er will viel Geld aus-geben. In 5 Jahren will er 60 Milliarden Euro investieren. Er möchte 110 neue oder verbesserte Modelle auf den Markt bringen. Viele davon sind reine Batterie-Autos. Für die Marke Opel gibt es aber weniger Geld. Opel gehört jetzt zu den Regional-Marken. Die meisten Investitionen gehen an Jeep, Ram, Peugeot und Fiat. Stellantis will so bis zum Jahr 2028 viel Geld sparen. Das Ziel sind 6 Milliarden Euro weniger Kosten.
In Nord-Amerika gibt es andere Neuigkeiten. Stellantis arbeitet mit der Firma Wayve zusammen. Wayve ist ein Start-up aus England. Die Firma baut Software für selbst-fahrende Autos. Ab dem Jahr 2028 sollen Autos von Stellantis diese Technik nutzen. Das System hilft beim Fahren. Der Fahrer kann die Hände vom Lenkrad nehmen. Er muss den Verkehr aber trotzdem beobachten. Die Technik nutzt künstliche Intelligenz. Sie lernt selbst, wie man sicher fährt. Das System funktioniert mit verschiedenen Sensoren und Chips.