Die Kranken-Kassen in Österreich wollen Geld sparen. Die Österreichische Gesundheits-Kasse (ÖGK) hat neue Regeln. Es geht um Kranken-Transporte mit dem Auto. Die ÖGK zahlt diese Fahrten nur noch selten. Nur wer nicht selbst gehen kann, bekommt die Fahrt bezahlt. Wer keine Hilfe oder keinen Bus hat, muss selbst zahlen. Ärzte müssen die Geh-Unfähigkeit genau beweisen. Das sorgt für viel Ärger in den Arzt-Praxen.
Auch die BVAEB ändert ihre Regeln. Das ist die Kranken-Kasse für Beamte und Bahn-Arbeiter. Ab dem 1. Juni kostet der Arzt-Besuch mehr Geld. Patienten müssen 20 Prozent der Kosten selbst zahlen. Vorher waren es nur 10 Prozent. Die Kasse sagt: Wir brauchen das Geld für die Zukunft. Menschen mit wenig Geld können aber eine Befreiung bekommen.
Politiker und Ärzte-Vertreter kritisieren diese Entscheidungen. Sie finden die Kürzungen ungerecht für die Versicherten. Ralph Schallmeiner von den Grünen fordert bessere Informationen. Harald Schlögel von der Ärzte-Kammer ärgert sich über die Arbeit. Die Ärzte müssen den Patienten die schlechten Nachrichten erklären. Die ÖGK sagt dagegen: Wir helfen nur denen, die es wirklich brauchen.