Österreich erlebt den trockensten Frühling seit dem Jahr 1857. Es gab 50 Prozent weniger Regen als normal. Besonders das Inn-Viertel und der Flachgau sind sehr trocken. Auch der Winter davor hatte schon wenig Nieder-Schlag.
Das Grund-Wasser sinkt deshalb stark ab. Bei 86 Prozent der Mess-Stellen ist der Stand niedrig. In Salzburg und Ober-Österreich gibt es neue Rekord-Tiefs. In Kärnten zeigen sogar alle Mess-Stellen zu wenig Wasser an.
Die Um-Welt-Organisation Greenpeace warnt vor einer Krise. Sie fordert von Minister Norbert Totschnig ein Register für Wasser-Entnahme. So sieht man, wie viel Wasser die Industrie verbraucht. Auch die SPÖ und die Grünen wollen dieses Register.
Neben der Trockenheit war es Ende Mai sehr heiß. In Lienz gab es einen neuen Rekord mit 33,3 Grad. Die Land-Wirtschaft sorgt sich nun um die Ernte. Ohne Daten ist eine gute Planung für die Zukunft schwer.