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Schwere Ebola-Welle im Kongo

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Im Osten vom Kongo breitet sich das Ebola-Virus aus. Es gibt dort über 900 Verdachts-Fälle. Bisher sind 220 Menschen an der Krankheit gestorben. Auch im Nachbar-Land Uganda gibt es erste Kranke. Die Welt-Gesundheits-Organisation WHO macht sich große Sorgen. Der Chef der WHO heißt Tedros Adhanom Ghebreyesus. Er sagt: Das Virus verbreitet sich sehr schnell.

Es handelt sich um eine seltene Art von Ebola. Sie heißt Bundibugyo-Stamm. Für diese Art gibt es noch keinen Impf-Stoff. Auch Medikamente für eine Heilung fehlen noch. Das macht die Hilfe für die Menschen schwierig. Die Krankheit wird durch Körper-Flüssigkeiten übertragen. Dazu gehören zum Beispiel Blut oder Speichel.

In der Stadt Mongbwalu gab es Unruhen. Menschen haben ein Kranken-Haus angegriffen. Sie wollten tote Verwandte mit nach Hause nehmen. Das ist aber gefährlich. Auch Tote können andere Menschen noch anstecken. Helfer von „Ärzte ohne Grenzen“ mussten fliehen. In Italien und Deutschland werden auch Menschen beobachtet. Ein Kranker aus den USA wird in Berlin behandelt. Experten sagen: Die Gefahr in Europa ist aber klein.

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Begriffserklärungen

Ebolavirus
Ein sehr gefährlicher Erreger, der schweres Fieber und Blutungen auslöst. Die Krankheit führt oft zum Tod.
Weltgesundheitsorganisation
Eine Gruppe der Vereinten Nationen, die sich weltweit um die Gesundheit von Menschen kümmert.
Impfstoff
Ein Mittel, das den Körper vor einer bestimmten Krankheit schützt.
Verdachtsfall
Eine Person, bei der man glaubt, dass sie eine bestimmte Krankheit haben könnte.

Personen

Tedros Adhanom Ghebreyesus
Er ist der Leiter der Weltgesundheits organisation (WHO).
Richard Lokudu
Er leitet ein Krankenhaus im Kongo.

Orte

Demokratische Republik Kongo
Ein großer Staat in der Mitte von Afrika.
Uganda
Ein Land in Ostafrika, das direkt an den Kongo grenzt.
Mongbwalu
Eine Stadt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo.

Quellen

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