In Deutschland fehlt viel Geld für die Pflege. Bis zum Jahr 2030 fehlen fast 18 Milliarden Euro. Die Kosten für Heime steigen immer weiter an.
Albert Stegemann von der CDU hat einen Vorschlag gemacht. Er möchte, dass Menschen ihr eigenes Vermögen nutzen. Das gilt besonders für Menschen im Pflege-Fall. Auch das eigene Haus soll für die Kosten zählen.
Aktuell ist das eigene Haus oft geschützt. Das gilt, wenn der Partner noch darin wohnt. Die CDU möchte das nun ändern. Die Allgemeinheit soll nicht für alles bezahlen.
In der SPD gibt es verschiedene Meinungen dazu. Dagmar Schmidt findet den Vorschlag gut. Sie spricht vom Solidar-Prinzip. Jeder soll so viel geben, wie er kann.
Christos Pantazis von der SPD ist dagegen. Er möchte die Sicherheit der Menschen schützen. Ein Haus ist oft die Arbeit von vielen Jahren. Die Menschen sollen ihr Zuhause nicht verlieren.
Auch Sozial-Verbände kritisieren den Plan der CDU. Verena Bentele vom VdK sagt: Pflege macht heute schon arm. Private Vorsorge ist für viele Menschen nicht möglich.
Gleichzeitig gibt es Diskussionen über die Rente. Frauen bekommen oft weniger Rente als Männer. Experten warnen vor neuen Regeln gegen Menschen ohne Kinder. Das könnte Frauen noch mehr benachteiligen.