In Österreich gibt es Streit um die Pensionen für das Jahr 2027. Ingrid Korosec und Birgit Gerstorfer sind wichtige Senioren-Vertreterinnen. Sie haben sich mit Sozial-Ministerin Korinna Schumann getroffen.
Die Vertreterinnen fordern einen vollen Ausgleich der Inflation. Das bedeutet: Die Pensionen sollen so stark steigen wie die Preise. Nur so bleibt die Kauf-Kraft der älteren Menschen gleich.
Aktuell wollen Korosec und Gerstorfer nicht weiter verhandeln. Sie sind mit den Plänen der Regierung nicht einverstanden. Die Regierung möchte nämlich Geld sparen.
Finanz-Minister Markus Marterbauer hat Pläne zum Sparen. Die Erhöhung der Pensionen soll 0,25 Prozent unter der Teuerung liegen. So will der Staat im Jahr 2027 etwa 280 Millionen Euro sparen.
Für die Anpassung der Pensionen sind 2,4 Milliarden Euro eingeplant. Sozial-Ministerin Schumann versteht den Wunsch der Senioren. Sie muss aber auch auf das Staats-Budget achten.
Bald gibt es ein neues Treffen. Die Senioren-Vertreterinnen sprechen dann direkt mit der Regierungs-Spitze. Alle Seiten suchen nach einer Lösung für die Zukunft.