Die Flug-Gesellschaft Swiss will Kosten sparen. Darum baut sie Stellen in der Verwaltung ab. 10 Prozent der Jobs in diesem Bereich fallen weg. Der Chef von der Swiss heißt Jens Fehlinger. Er sagt: Es gibt keine Kündigungen. Die Mitarbeiter sollen freiwillig gehen. Wer zum Beispiel unbezahlten Urlaub nimmt, bekommt Geld. Das nennt man einen finanziellen Anreiz.
Es gibt viele Gründe für das Sparen. Die Kosten für die Wartung von Flugzeugen steigen. Auch die Abgaben für die Umwelt kosten viel. Kerosin ist ebenfalls teurer geworden. Die Firma will insgesamt 10 Prozent der Kosten senken. So will die Swiss im Wettbewerb mit anderen Firmen stark bleiben. Auch beim Personal in der Kabine gab es schon Spar-Maßnahmen.
Etwa 140 Personen verlassen die Kabinen-Crew freiwillig. Dafür erhielten sie eine Prämie von 15.000 Franken. Die Swiss gehört zur Lufthansa-Gruppe. Der Mutter-Konzern spart in seiner Verwaltung sogar 20 Prozent ein. Bei der Swiss sind über 3.400 Menschen am Boden beschäftigt. Trotz der Spar-Pläne sollen die Flüge im Sommer sicher stattfinden.