Ein toter Buckelwal liegt vor der Insel Anholt. Viele Menschen kennen diesen Wal. Er war vorher oft an deutschen Küsten gestrandet. Fachleute gaben ihm Namen wie Timmy oder Fridolin. Zuerst dachten alle, der Wal sei ein Männchen. Nun hat der Experte Fabian Ritter den Körper untersucht. Er sah besondere Merkmale für ein Weibchen. Es sind sogenannte Milch-Drüsen-Spalten.
Der Körper vom Wal liegt im flachen Wasser. Die dänischen Behörden wollten ihn wegbringen. Er sollte in den Hafen von Grenaa. Dort wollten Fachleute den Wal untersuchen. Doch die Bergung ist erst einmal gescheitert. Der Wal bleibt vorerst vor der Insel liegen. Das ist ein Problem für die Menschen dort. Die Urlaubs-Saison fängt gerade an.
Der Wal-Körper ist sehr stark aufgebläht. In dem toten Tier sammeln sich Gase. Der Experte Fabian Ritter warnt vor einer Explosion. Man darf dem Tier nicht zu nahe kommen. Es besteht auch eine Gefahr durch Krankheiten. Wissenschaftler wollen später Daten von einem Tracker auswerten. Ein Tracker ist ein Gerät zum Beobachten. So erfährt man mehr über den Weg vom Wal.