Die Bundes-Regierung plant Kürzungen bei den Budgets für Universitäten. In den Jahren 2028 bis 2030 soll 1 Milliarde Euro fehlen. Viele Menschen machen sich große Sorgen um die Zukunft.
Thomas Stelzer ist der Landes-Hauptmann von Ober-Österreich. Er kritisiert die Pläne der Regierung sehr stark. Er nennt die Entscheidung einen großen Rück-Schritt für Österreich. Er sagt, Bildung und Forschung sind sehr wichtig für die Wirtschaft.
Auch in der Steiermark gibt es großen Widerstand. Landes-Hauptmann Mario Kunasek warnt vor einem Kahlschlag. Er befürchtet den Verlust von 1000 Arbeits-Plätzen. Allein in Graz könnten viele Stellen an der Technik-Uni wegfallen.
Die Bürgermeisterin von Graz heißt Elke Kahr. Sie sieht eine Gefahr für die gesamte Stadt. Weniger Geld schade der Kultur und der Wirtschaft. In Tirol machen sich die Medizin-Uni und die Universität Innsbruck Sorgen.
Dort warnt man vor schlechterer Ausbildung für Ärzte. Auch die Versorgung von kranken Menschen könnte leiden. Die Universitäten wollen am nächsten Mittwoch in Wien protestieren. Es soll eine große Demonstration geben.
Wissenschafts-Ministerin Eva-Maria Holzleitner sagt, die Verhandlungen laufen noch. Sie meint, die Zahlen sind noch nicht sicher. Die Universitäten haben aber schon die Mitarbeit an neuen Plänen gestoppt. Sie sehen keine sichere Zukunft.