In Österreich sterben viele geschützte Wild-Tiere. Seit dem Jahr 2020 wurden mehr als 1.300 Tiere getötet. Das berichtet die Naturschutz-Organisation WWF. Alle 2 Tage stirbt ein geschütztes Tier.
Die meisten Tötungen waren offiziell erlaubt. Behörden genehmigten den Abschuss von 1.215 Tieren. Darunter waren viele Biber und Fisch-Otter. Auch 63 Wölfe wurden legal getötet.
Es gibt auch illegale Tötungen. Das nennt man Wilderei. 113 Tiere wurden heimlich getötet. Dazu gehören Eulen und Greif-Vögel. Auch 1 Luchs war unter den Opfern.
Der WWF kritisiert die Bundes-Länder. Kärnten und Nieder-Österreich haben besonders viele Abschüsse. Dort erlauben Verordnungen das Töten von Bibern. In Kärnten nutzt man oft grausame Fallen.
Der WWF fordert jetzt ein Umdenken. Wild-Tiere sind wichtig für die Natur. Statt Abschüssen soll es besseren Schutz geben. Zum Beispiel Zäune für den Herden-Schutz.
Schauspieler Gregor Seberg hilft dem WWF. Er spricht in Radio-Beiträgen für die Tiere. Die Aktion heißt: Wild sein ist kein Verbrechen. Die Regierung soll den Art-Schutz ernst nehmen.