Die Welt hat ein Problem. Es gibt immer weniger Friedens-Einsätze. Das sagt ein neuer Bericht vom Institut SIPRI. Im Jahr 2025 gab es nur noch 58 Missionen. Das sind 3 Missionen weniger als im Jahr davor.
Besonders die Zahl der Helfer sinkt stark. Heute arbeiten nur noch etwa 79.000 Menschen in diesen Einsätzen. Vor 10 Jahren waren es noch doppelt so viele. Das ist der tiefste Stand seit 25 Jahren.
Es fehlt vor allem an Geld. Viele Länder zahlen ihre Beiträge nicht an die UNO. Die USA schulden der UNO zum Beispiel Milliarden. Deshalb musste die UNO viele Helfer entlassen.
Auch Streit in der Politik ist ein Grund. Große Länder blockieren oft wichtige Entscheidungen. Das passiert oft im Sicherheits-Rat der UNO. Dort nutzen Länder wie die USA ihr Veto-Recht.
Die meisten Missionen sind in Afrika und Europa. Viele Helfer kommen aus Uganda oder Nepal. Fach-Leute warnen nun vor den Folgen. Ohne Hilfe gibt es bald mehr Kriege auf der Welt.