Die Wirtschaft in Deutschland steht vor schweren Zeiten. Der Krieg im Iran sorgt für Probleme. Die Bundes-Regierung erwartet weniger Wachstum im Frühjahr 2026. Experten nennen das einen Konjunktur-Dämpfer. Das bedeutet: Die Wirtschaft wächst langsamer oder gar nicht.
Die Preise für Energie und Roh-Stoffe steigen stark an. Das macht viele Waren teurer. Auch Liefer-Ketten funktionieren oft nicht mehr gut. Das verunsichert Firmen und private Haushalte. Im zweiten Quartal 2026 soll die Entwicklung deshalb schwach sein.
Besonders die Industrie leidet unter der Lage. Branchen wie Chemie, Papier und Glas brauchen viel Energie. Dort wurde die Produktion deutlich weniger. Seit Februar 2022 gingen dort über 53.000 Arbeits-Plätze verloren. Nur die Öl-Verarbeitung bildet eine Ausnahme.
Zuerst sah das Jahr 2026 gut aus. Von Januar bis März wuchs die Wirtschaft um 0,3 Prozent. Doch nun blicken Fach-Leute skeptisch in die Zukunft. Die Inflation lag im April bei 2,9 Prozent. Das ist der höchste Wert seit langer Zeit. Die Menschen haben deshalb weniger Geld zum Ausgeben.