Die Arbeiter-Kammer (AK) Wien hat neue Zahlen vorgestellt. Es geht um die Karenz von Vätern. Karenz bedeutet: Eltern bleiben nach der Geburt zu Hause. Sie arbeiten in dieser Zeit nicht.
Nur 18,8 Prozent der Väter nehmen eine Auszeit. Das ist sehr wenig. Die AK nennt das ein „Schnecken-Tempo“. Die meisten Paare teilen sich die Zeit nicht gleich auf.
Viele Väter bleiben nur kurz zu Hause. Oft sind es maximal 3 Monate. Nur 9 Prozent bleiben länger als 6 Monate bei den Kindern. Das liegt oft am Geld.
Männer mit hohem Lohn gehen öfter in Karenz. Sie nutzen meist das einkommens-abhängige Modell. Dabei bekommen sie mehr Geld vom Staat. Auch die Bildung spielt eine wichtige Rolle.
Die AK fordert einen Rechts-Anspruch auf Kinder-Betreuung. Das soll ab dem 1. Geburts-Tag gelten. Es braucht mehr Plätze in Kinder-Gärten. Diese müssen das ganze Jahr offen sein.
Seit 2023 gibt es mehr Geld für den Papa-Monat. Das heißt offiziell Familien-Zeit-Bonus. Der Betrag wurde auf 47,82 Euro pro Tag verdoppelt. Das finden viele Familien gut.
Frauen steigen wieder öfter in den Beruf ein. Besonders 18 bis 24 Monate nach der Geburt. Corona hatte diesen Trend kurz gestoppt. Jetzt arbeiten wieder mehr Mütter.