Auf der Halb-Insel Krim gilt jetzt der Ausnahme-Zustand. Das haben russische Behörden am Freitag entschieden. Die Ukraine hat die Krim oft mit Drohnen angegriffen. Diese Angriffe haben viel kaputt gemacht. Es gibt nun zu wenig Strom. Auch Benzin und Diesel sind knapp. Privat-Leute können keinen Kraft-Stoff mehr kaufen.
Sergej Aksjonow ist der Gouverneur auf der Krim. Er sagt: Die Lage ist sehr schwierig. Mit dem Ausnahme-Zustand will er Probleme schneller lösen. Die Regierung kann nun mehr Geld ausgeben. Es kann auch Regeln für die Menschen geben. Die Ukraine will die Krim von Russland isolieren. Sie greift Wege für Nachschub und Militär-Fahrzeuge an.
Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt: Die Angriffe sollen Russland zum Frieden zwingen. Die russische Luft-Abwehr konnte nicht alle Drohnen stoppen. In einer Nacht schoss Russland 660 Drohnen ab. Russland hat die Krim im Jahr 2014 besetzt. Seit Mai greift die Ukraine gezielt Tank-Laster und Leitungen an.