Die Bundes-Regierung möchte das Renten-System ändern. Kanzler Friedrich Merz und Arbeits-Ministerin Bärbel Bas unterstützen die Pläne. Eine Experten-Gruppe hat 33 Vorschläge gemacht. Ein wichtiger Teil ist die neue Kapital-Rente. Hierbei sparen Arbeit-Geber und Arbeit-Nehmer zusätzlich Geld. Das Geld wird in Aktien und Anleihen angelegt. Die Gewinne sollen die Rente in der Zukunft sichern. Der Fonds Kenfo könnte dieses Geld verwalten.
Ein weiterer Punkt ist das Ende der Rente mit 63. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, soll nicht mehr früher ohne Abzüge gehen können. Das spart dem Staat viel Geld. Auch das Renten-Eintritts-Alter soll steigen. Es wird an die Lebens-Erwartung gekoppelt. Gewerkschaften finden das ungerecht. Sie sagen, dass viele Menschen nicht so lange arbeiten können. Besonders bei schweren Berufen gibt es Sorgen.
Die Rating-Agentur Scope lobt die Reform. Sie sagt, Deutschland bleibt so ein sicherer Zahler an den Finanz-Märkten. Aber am Anfang kostet die Reform Geld. Der Konsum der Menschen könnte sinken. Die Vorteile kommen erst ab dem Jahr 2035. Ab Juli steigen die Renten erst einmal um 4,24 Prozent. Auch andere Preise ändern sich dann, zum Beispiel für Benzin.