Im Land Demokratische Republik Kongo gibt es einen schweren Ausbruch von Ebola. Bisher haben sich 1307 Menschen mit dem Virus angesteckt. 377 Menschen sind bereits an der Krankheit gestorben. Die Fälle treten vor allem im Osten des Landes auf. Nun hat die Krankheit auch eine vierte Provinz erreicht. Ein kranker Mensch war dorthin gereist und ist verstorben.
Ebola ist eine sehr gefährliche Seuche. Man steckt sich oft bei Beerdigungen an. Dort berühren Menschen die Toten. Die Regierung hat nun alle großen Treffen verboten. Das Verbot gilt auch für die Hauptstadt Kinshasa. Damit will der Staat die Ausbreitung stoppen. Helfer brauchen dringend mehr Schutz-Kleidung und Medikamente.
Die Opposition im Land kritisiert das Verbot. Sie glaubt, die Regierung will nur Proteste verhindern. Am 8. Juli sollte eine große Demonstration stattfinden. Die Menschen wollen gegen den Präsidenten protestieren. Das Oppositions-Bündnis will die Demonstration trotzdem machen. Sie werfen dem Präsidenten vor, seine Macht behalten zu wollen.