Die Chefs der EU-Staaten haben sich in Brüssel getroffen. Sie haben wichtige Entscheidungen über Russland getroffen. Die EU verlängert die Straf-Maßnahmen gegen Russland nun um 12 Monate. Früher wurden diese Strafen alle 6 Monate geprüft. Das sorgte oft für Streit. Besonders Ungarn blockierte die Verlängerung oft. Der neue Chef von Ungarn heißt Péter Magyar. Er ist kritischer gegenüber Russland als sein Vorgänger. Deshalb stimmten alle 27 Länder der Verlängerung zu.
Antonio Costa ist der Präsident vom EU-Rat. Sein Team hat kurz mit Russland telefoniert. Er wollte Wege für Gespräche öffnen. Das hat viele andere Politiker geärgert. Friedrich Merz aus Deutschland nannte das einen Fehler. Er sagte: Costa soll die EU nur vertreten. Er soll nicht alleine vermitteln. Auch Frankreichs Präsident Macron fand den Allein-Gang nicht gut. Deutschland und Frankreich wollen Verhandlungen lieber selbst führen. Costa sagt: Er wollte nur vorbereitet sein.
Der Präsident der Ukraine heißt Wolodymyr Selenskyj. Er war auch beim Treffen dabei. Er bat um mehr Hilfe für den Winter. Er braucht 300 Raketen und Treibstoff. Er sprach auch mit dem Chef von Bulgarien über Drohnen. Bulgarien droht aber mit einem Veto gegen neue Strafen. Bulgarien will die eigene Wirtschaft schützen. Die Ukraine will auch Mitglied in der EU werden. Die EU sagt: Das dauert noch. Die Ukraine muss erst viele Regeln erfüllen.