Die EU-Botschafter von 27 Ländern haben eine wichtige Entscheidung getroffen. Sie wollen bald mit der Ukraine und Moldau über den EU-Beitritt sprechen. Zuvor hat Ungarn diesen Schritt lange Zeit blockiert. Der neue ungarische Chef Péter Magyar hat das Veto nun aufgehoben.
Ungarn und die Ukraine haben sich geeinigt. Es geht um die Rechte der ungarischen Minder-Heit in der Ukraine. Etwa 100.000 Ungarn leben dort. Sie dürfen nun wieder ihre Muttersprache in der Schule nutzen. Auch ungarische Symbole sind bei Feiern wieder erlaubt.
Die Ukraine möchte schnell Mitglied in der EU werden. Doch die Verhandlungen dauern meist viele Jahre. Es gibt insgesamt 35 Kapitel mit Regeln. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz schlägt einen Sonder-Status vor. Die Ukraine soll ein assoziiertes Mitglied werden. Dann ist sie enger mit der EU verbunden.
Ungarn lehnt ein schnelles Verfahren aber ab. Das Volk in Ungarn soll vielleicht später darüber abstimmen. Nächste Woche treffen sich Péter Magyar und Wolodymyr Selenskyj. Sie wollen über die Zukunft ihrer Länder sprechen. Das ist wichtig für den Frieden in Europa.