Am 4. Juni 1989 hat die Armee in China Proteste von Studenten beendet. Dabei starben viele Menschen durch Waffen und Panzer. Dieses Ereignis nennt man das Tian-anmen-Massaker.
Heute ist der 37. Jahres-Tag dieser Ereignisse. US-Außen-Minister Marco Rubio sagt: China kann die Erinnerung nicht löschen. Den Opfern soll eines Tages Recht geschehen.
Auch der Präsident von Taiwan, Lai Ching-te, übt Kritik. Er fordert China auf, die Wahrheit zu sagen. China soll über die Geschichte sprechen und den Schmerz lindern.
In China selbst ist das Gedenken verboten. Die Regierung nutzt Zensur. Viele junge Menschen in China wissen nichts von dem Massaker. Auf dem Platz in Peking gibt es heute viel Kontrolle.
In Hongkong gab es kleine Protest-Aktionen. Ein Künstler nutzte einen roten Faden als Symbol. Die Polizei hat den Mann sofort kontrolliert. In Taiwan gibt es große Gedenk-Feiern.