In Venezuela gab es zwei schwere Erd-Beben. Die Beben hatten die Stärken 7,2 und 7,5. Besonders schlimm traf es den Bundes-Staat La Guaira. Dort sind viele Häuser und Kranken-Häuser eingestürzt. Die Regierung hat das Militär in die Region geschickt. Soldaten sollen die Ordnung bewahren und Helfern den Weg frei machen. Die Zufahrts-Straßen nach La Guaira sind jetzt gesperrt.
Offiziell starben 920 Menschen bei der Katastrophe. Mehr als 3.000 Menschen sind verletzt. Auf einer Internet-Seite stehen 50.000 Menschen als vermisst. Rettungs-Teams aus vielen Ländern helfen bei der Suche. Die Zeit ist sehr knapp. Experten sagen: Nach 72 Stunden sinken die Chancen auf Rettung stark. Es gab bereits mehr als 300 Nach-Beben.
Die geschäfts-führende Präsidentin Delcy Rodríguez hat mit Donald Trump telefoniert. Der US-Präsident versprach Hilfe aus den USA. Rettungs-Kräfte und Spezial-Ausrüstung sollen bald ankommen. In der Hauptstadt Caracas gab es aber auch Proteste gegen die Präsidentin. Anwohner warfen ihr vor, die Tragödie für Politik zu nutzen. Forscher sagen, dass man solche Erd-Beben nicht genau vorhersagen kann.