In Peru gibt es bald eine wichtige Wahl. Es ist eine Stich-Wahl für das Amt des Präsidenten. Der linke Politiker Roberto Sánchez tritt gegen Keiko Fujimori an. Die Wahl findet am Sonntag statt.
Ein Richter hat nun einen Prozess gegen Sánchez erlaubt. Der Richter heißt Adolfo Farfán. Er sieht genug Beweise für eine Verhandlung. Roberto Sánchez soll Geld-Beiträge falsch gemeldet haben. Das betrifft seine Partei Juntos por el Perú.
Die Staats-Anwaltschaft fordert eine Strafe von über 5 Jahren Haft. Roberto Sánchez sagt: Die Vorwürfe stimmen nicht. Er glaubt, man will seinen Ruf schlecht machen. Die Wahl findet trotzdem wie geplant statt.
Wenn Sánchez die Wahl gewinnt, bekommt er Immunität. Das heißt: Er darf als Präsident nicht bestraft werden. Er hat jetzt 1 Woche Zeit für einen Ein-Spruch. Die Umfragen zeigen ein sehr knappes Ergebnis zwischen beiden Personen.