In Kolumbien haben die Menschen einen neuen Präsidenten gewählt. Das war die erste Runde der Wahl. Der Politiker Abelardo de la Espriella hat gewonnen. Er hat 43,7 Prozent der Stimmen bekommen. Er ist ein reicher Anwalt und Unter-Nehmer. Er nennt sich selbst der Tiger. De la Espriella mag Donald Trump sehr gerne. Er will sehr streng gegen Verbrecher sein. Dafür möchte er gro×e Gefängnisse bauen.
Auf dem zweiten Platz ist Iván Cepeda. Er hat 40,9 Prozent der Stimmen bekommen. Er ist ein Politiker aus der linken Gruppe. Cepeda will die Arbeit von Gustavo Petro weiter-machen. Gustavo Petro ist der jetzige Präsident. Er darf aber nicht mehr bei der Wahl mit-machen. Cepeda möchte Frieden mit Waffen-Gruppen durch Reden erreichen. Das nennt er den Totalen Frieden. Er hält de la Espriella für gefährlich.
Am 21. Juni gibt es eine Stich-Wahl. Das ist eine zweite Wahl. Nur die zwei besten Kandidaten machen mit. Wer mehr Stimmen bekommt, wird der neue Präsident. Gustavo Petro sagt, bei der ersten Wahl gab es Fehler. Er glaubt den Zahlen nicht. Auch Cepeda sagt, es gab Fehler beim Zählen. De la Espriella sagt, das stimmt nicht. Der Streit zwischen den Gruppen ist sehr gro×. Viele Menschen haben Angst vor Gewalt.