Die Wirtschafts-Kammer Österreich möchte 100 Millionen Euro sparen. Martha Schultz ist die Präsidentin der Kammer. Sie plant einen großen Stellen-Abbau bis zum Jahr 2027.
In Wien sollen 200 Voll-Zeit-Stellen wegfallen. Das ist jeder vierte Arbeits-Platz in der Bundes-Zentrale. Die Mitarbeiter sind sehr traurig und besorgt. Es herrscht große Un-Gewissheit.
Andreas Taust ist der Chef vom Betriebs-Rat. Er kritisiert die Leitung der Kammer scharf. Der Betriebs-Rat wurde nicht in die Pläne einbezogen. Viele Details sind noch völlig unklar.
Der Betriebs-Rat kennt noch keine Namen von Betroffenen. Auch die genauen Abteilungen sind noch nicht bekannt. Erst im August gibt es wohl mehr Klarheit. Ein Sozial-Plan soll den Menschen bald helfen.
In Salzburg gibt es keine Kündigungen. Dort nutzt die Kammer die Pensionierung von Mitarbeitern. Frei werdende Stellen besetzt die Kammer einfach nicht neu. So spart auch Salzburg Geld ein.
Die Kammer will in Zukunft mehr Technik nutzen. Zum Beispiel sollen Computer-Programme Fragen von Firmen beantworten. Diese Programme nennt man Künstliche Intelligenz. Das soll die Arbeit einfacher machen.