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Viele Tote durch Ebola im Kongo

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Im Land Kongo breitet sich das Ebola-Virus aus. Mehr als 300 Menschen sind bereits gestorben. Es gibt über 1.100 kranke Personen. Besonders viele Fälle gibt es in der Provinz Ituri. Experten haben große Sorgen. So viele Kranke gab es noch nie in so kurzer Zeit.

Die Kranken-Häuser im Kongo sind fast voll. 95 Prozent der Betten sind belegt. Der Chef der Gesundheits-Behörde fordert mehr Hilfe. Man braucht neue Zentren für die Kranken. Das kostet sehr viel Geld. Die Kosten liegen bei 1,4 Milliarden Dollar.

Ebola ist eine sehr gefährliche Krankheit. Man steckt sich durch Körper-Flüssigkeiten an. Für diesen Erreger gibt es noch keine Impfung. Aber nächste Woche beginnen Tests für Medikamente. Ein Mittel aus den USA ist schon angekommen. Wer krank ist, muss für 21 Tage in Quarantäne.

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Begriffserklärungen

Ebola
Ebola ist eine sehr schwere Krankheit. Sie wird durch ein Virus ausgelöst. Man bekommt oft hohes Fieber und Blutungen. Die Krankheit führt häufig zum Tod.
Epidemie
Eine Epidemie ist der Ausbruch einer Krankheit. Dabei stecken sich viele Menschen zur gleichen Zeit an. Das passiert meistens in einem bestimmten Gebiet.
Quarantäne
Quarantäne bedeutet eine zeitweise Trennung. Menschen müssen allein bleiben. So können sie keine anderen Personen mit einer Krankheit anstecken.
Prophylaxemittel
Ein Prophylaxemittel ist ein Schutz-Mittel. Man nimmt es ein, um eine Krankheit zu verhindern. Es soll wirken, bevor man richtig krank wird.

Personen

Jean Kaseya
Jean Kaseya ist ein Arzt. Er leitet die afrikanische Gesundheits-Behörde Africa CDC. Er warnt vor der Ausbreitung von Ebola.

Orte

Demokratische Republik Kongo
Die Demokratische Republik Kongo ist ein großer Staat. Er liegt in der Mitte von Afrika. Das Land hat viele Rohstoffe.
Ituri
Ituri ist eine Provinz im Nord-Osten vom Kongo. Dort gibt es zurzeit besonders viele Fälle von Ebola.
Bunia
Bunia ist eine Stadt im Kongo. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Ituri. Dort sollen bald Tests für Medikamente starten.

Quellen

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Mehr als 300 Tote durch Ebola im Kongo bestätigt

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Kongo: Mehr als 300 Ebola-Tote - Mehr Behandlungszentren nötig

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