Der Juni 2026 war in vielen Teilen Europas extrem heiß. In England war es der heißeste Juni seit dem Jahr 1884. Die Temperaturen stiegen dort an einigen Orten auf über 37 Grad. In Spanien starben im Juni mehr als 1.000 Menschen durch die Hitze. Das sind doppelt so viele Tote wie im letzten Jahr. Auch in Deutschland und Frankreich gab es viele Todes-Fälle. Experten sagen: Der Klimawandel macht solche Hitze-Wellen häufiger.
Die Hitze trifft auch die Land-Wirtschaft in Österreich hart. Es regnet viel zu wenig. Besonders Getreide wächst bei der Trockenheit schlecht. Die Ernte wird dieses Jahr wohl viel kleiner ausfallen. Land-Wirte sorgen sich um ihr Geld. Die Kosten für Dünger und Energie sind nämlich sehr hoch. Manche Pflanzen wie Sonnen-Blumen kommen besser mit der Hitze klar. Aber bei Kartoffeln gibt es große Verluste.
Auch das Wasser in den Seen wird immer wärmer. In der Schweiz erreichte der Genfersee fast 27 Grad. Das ist gefährlich für Fische wie Forellen. Sie brauchen kühles Wasser zum Leben. In warmem Wasser verbreiten sich auch giftige Blau-Algen schneller. Diese Bakterien können für Menschen und Hunde gefährlich sein. Auch das Meer-Wasser bei Urlaubs-Orten ist derzeit so warm wie selten zuvor.