Der Auto-Bauer BMW hat Probleme. Im zweiten Quartal sank der Gewinn um 35 Prozent. Das sind 1,2 Milliarden Euro Gewinn nach Steuern. Der Umsatz fiel von 34 auf 31 Milliarden Euro. Vor allem in China verkauft BMW weniger Autos. Der Wettbewerb dort ist sehr hart.
BMW möchte nun viel Geld sparen. Deshalb fallen weltweit 8.000 Arbeits-Plätze weg. Etwa die Hälfte davon betrifft Standorte in Deutschland. Betroffen sind vor allem die Verwaltung und die Entwicklung. Das Werk in Steyr in Österreich ist nicht betroffen.
Experten machen sich trotzdem Sorgen um Österreich. Die deutsche Industrie ist eng mit Österreich verbunden. Viele Firmen in Österreich liefern Teile an BMW. Wenn Deutschland weniger baut, leiden auch die Partner-Firmen. In Österreich könnten deshalb 10.000 Stellen in Gefahr sein.
Besonders die Metall-Branche und der Maschinen-Bau spüren die Krise. Die Kosten für Energie und Arbeit sind aktuell sehr hoch. Experten fordern Hilfe von der Politik. Sie hoffen auf mehr Wachstums-Raten für die Wirtschaft. Nur so können neue Jobs entstehen.