In Venezuela gab es am 24. Juni schwere Erd-Beben. Die Beben hatten eine Stärke von 7,2 und 7,5. Danach gab es über 1.000 kleine Nach-Beben. Viele Häuser sind nun kaputt. Besonders schlimm ist es im Bundes-Staat La Guaira. Dort liegen viele Gebäude in Trümmern.
Die Zahl der Toten steigt immer weiter an. Jetzt sind 3.685 Todes-Opfer offiziell bestätigt. In nur einem Tag kamen 150 neue Opfer dazu. Das schrieb Jorge Rodríguez auf der Internet-Seite X. Er ist der Präsident der National-Versammlung in Venezuela.
Internationale Rettungs-Teams verlassen das Land jetzt oft. Experten sagen: Nach 2 Wochen findet man kaum noch Überlebende. Freiwillige Helfer suchen aber trotzdem weiter in den Trümmern. Viele Familien suchen noch nach ihren Verwandten. Sie möchten die Toten finden und ordentlich bestatten.
Tom Fletcher von der UNO besucht jetzt die betroffenen Gebiete. Er ist der Koordinator für Not-Hilfe. Er plant nun die nächste Hilfe. Die Menschen brauchen Essen, Wasser und Unterkünfte. Auch medizinische Hilfe ist jetzt sehr wichtig für die Betroffenen.