Microsoft streicht weltweit 4.800 Stellen. Das sind etwa 2 Prozent der Mitarbeiter. Besonders hart trifft es den Bereich Xbox. Dort fällt fast jeder 5. Arbeits-Platz weg. Auch beim Netzwerk LinkedIn fallen Stellen weg. Microsoft hat zuvor schon 9.000 Menschen Geld für das Gehen angeboten.
Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma will die Sparte umbauen. Das Geschäft mit Videospielen läuft zurzeit nicht gut. Die Gewinne sind zu niedrig. Zudem gibt es zu viele Chefs. Künftig soll es weniger Management-Ebenen geben. So will der Konzern Kosten sparen und schneller entscheiden.
Gleichzeitig gibt Microsoft viel Geld aus. In diesem Jahr fließen 190 Milliarden Dollar in Künstliche Intelligenz. Microsoft baut dafür viele neue Rechen-Zentren. Der Bau dieser Zentren ist sehr teuer. Das treibt auch die Preise für Computer-Chips nach oben. Microsoft sagt aber: Die KI ersetzt die entlassenen Menschen nicht direkt.