Bei der Tour de France gab es viel Ärger. Grund sind Doping-Kontrollen in der Nacht. Kontrolleure besuchten die Rad-Profis Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard. Das passierte mitten in der Nacht. Pogačar wurde um 5 Uhr geweckt. Vingegaard sogar schon um 2 Uhr.
Normalerweise finden Kontrollen von 6 bis 23 Uhr statt. Für die Nacht braucht man eine Erlaubnis. Ein Richter aus Paris hat die Tests erlaubt. Es gab wohl einen ernsten Verdacht. Nur nachts kann man bestimmte Mittel im Blut finden. Diese Mittel verschwinden sonst sehr schnell wieder.
Viele Rad-Fahrer schimpfen über die Kontrollen. Schlaf ist sehr wichtig für den Körper. Ohne Schlaf kann man sich schlechter konzentrieren. Vingegaard stürzte nach der kurzen Nacht schwer. Er hat sich das Schlüssel-Bein gebrochen. Er musste das Rennen sofort beenden.
Auch das Team von Red Bull wurde kontrolliert. Bei ihnen kamen die Prüfer am Montag-Abend. Das war gegen 22 Uhr. Team-Chef Ralph Denk findet die Kontrollen gut. Er sagt: Der Sport muss sauber bleiben. Nur so bleibt der Rad-Sport glaubwürdig. Die Regeln erlauben diese späten Tests.