Vor der Küste von Guyana ist ein Unglück passiert. Eine Fähre mit dem Namen MV Barima ist gekentert. Das bedeutet: Das Schiff hat sich zur Seite gedreht. Es ist dann unter-gegangen. An Bord waren mehr als 130 Menschen.
Das Unglück geschah am späten Samstag-Abend. Die Fähre war auf dem Weg von der Stadt George-town nach Port Kaituma. Viele Menschen haben geschlafen. Plötzlich traf eine große Welle das Schiff. Rettungs-Kräfte konnten bisher 67 Menschen retten. Unter den Geretteten sind auch 15 Kinder. 2 Menschen sind bei dem Unglück gestorben. 66 Personen werden noch vermisst.
Die Polizei prüft nun den Grund für das Unglück. Es gibt schwere Vorwürfe gegen die Besatzung. 2 Mitglieder der Besatzung hatten Drogen im Blut. Man hat bei ihnen Cannabis gefunden. Sie sind jetzt bei der Polizei. Auch die Liste mit den Gästen war falsch. Es waren wohl mehr Menschen an Bord als auf der Liste standen. Das macht die Suche nach den Vermissten schwer.
An der Suche nehmen viele Schiffe und Flugzeuge teil. Auch Fischer helfen bei der Suche im Wasser. Das Schiff war schon sehr alt. Es wurde im Jahr 1939 gebaut. Guyana ist ein kleines Land in Süd-Amerika. Für die Menschen dort ist dieses Unglück eine große Tragödie.