Vor der Küste von Guyana ist ein Unglück passiert. Eine Fähre mit dem Namen MV Barima ist umgekippt. Das nennt man kentern. Das Schiff war auf dem Weg von Georgetown nach Port Kaituma. In der Nacht brachte eine große Welle das Schiff zum Umstürzen. Die meisten Menschen an Bord haben zu dieser Zeit geschlafen.
Bisher haben Helfer 27 tote Menschen gefunden. 69 Menschen konnten gerettet werden. Aber 83 Menschen werden noch vermisst. Die genaue Zahl der Menschen an Bord ist unklar. Es gab keine richtige Liste mit allen Namen. Die Polizei hat den Kapitän und ein Mitglied der Mannschaft fest-genommen. Sie hatten Drogen im Blut. Die Tests auf Marihuana waren positiv.
Das Schiff war schon sehr alt. Es wurde im Jahr 1939 gebaut. Es war seit 87 Jahren im Einsatz. Die Regierung von Guyana untersucht nun den Unfall. Sie prüfen, ob die Mannschaft Fehler gemacht hat. Präsident Irfaan Ali hat die Überlebenden im Kranken-haus besucht. Er versprach den Familien Hilfe. Die Suche nach weiteren Überlebenden geht weiter.