Gianni Infantino ist der Chef von der FIFA. Das ist der Welt-Verband für Fußball. Er hat einen neuen Plan. Er möchte Teile der Rechte an der Welt-Meisterschaft verkaufen. Dafür soll eine neue Firma entstehen. Sie heißt FIFA Forward Enterprise. Private Geld-Geber sollen dort Anteile kaufen können. Der Plan soll 20 Milliarden Dollar wert sein. Infantino sagt: Das Geld hilft dem Fußball auf der ganzen Welt. Es ist eine große Chance.
Viele Leute kritisieren diesen Plan. Besonders die UEFA ist dagegen. Die UEFA ist der Verband für Fußball in Europa. Auch der Chef vom Deutschen Fußball-Bund sagt: Der Fußball darf nicht nur für Geld da sein. Kritiker haben Angst vor zu vielen Spielen. Sie glauben, die Fans verlieren dann die Lust am Fußball. Einige sagen sogar, dass Infantino die Verbände mit Geld bestechen will. Die Verbände in Europa treffen sich heute zu einer wichtigen Sitzung.
Es gibt aber auch andere Meinungen. Der Verband aus Afrika findet die Idee gut. Auch ein Verband aus Tschechien sieht Vorteile. Ein wichtiger Mann für den Plan ist Joshua Kushner. Er ist ein reicher Investor aus den USA. Er gehört zur Familie von Donald Trump. Die FIFA sagt: Alle 211 Mitglieds-Verbände dürfen mit entscheiden. Es ist ein demokratischer Prozess. Die Verbände haben Zeit bis zum 19. September. Dann müssen sie sagen, ob sie den Plan gut finden.