Im Juni stiegen die Preise in Österreich weniger stark. Die Teuerungs-Rate sank auf 3,2 Prozent. Im Mai lag sie noch bei 3,7 Prozent. Vor allem Energie wurde weniger teuer. Dazu gehören Treib-Stoffe und Heiz-Öl. Im Mai stiegen die Energie-Preise noch um fast 10 Prozent. Im Juni waren es nur noch 5,4 Prozent.
Auch Lebensmittel und Alkohol wurden weniger stark teurer. Dennoch gibt es einen großen Preistreiber. Das sind die Dienst-Leistungen. Dazu gehören zum Beispiel Friseure oder Restaurants. Diese Preise stiegen um 4,4 Prozent. Industrie-Güter wie Wasch-Maschinen wurden dagegen kaum teurer.
Die Kern-index="0" data-tooltip-term="Inflation" data-tooltip-explanation="Inflation bedeutet, dass Geld weniger wert wird. Man bekommt für das gleiche Geld weniger Waren oder Dienstleistungen. Man nennt das auch Teuerung.">Inflation blieb stabil bei 3,3 Prozent. In ganz Europa sank die Teuerung auf 2,8 Prozent. Grund dafür sind sinkende Öl-Preise auf der Welt. Ein Krieg im Nahen Osten hatte die Preise zuvor erhöht. Jetzt entspannt sich die Lage etwas. Experten beobachten die Märkte aber weiter vorsichtig.