Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gibt es viel Streit. Der Spieler Folarin Balogun von den USA bekam eine Rote Karte. Er trat einen Gegenspieler heftig gegen den Fuß. Normalerweise darf ein Spieler nach einer Roten Karte ein Spiel nicht mitspielen.
Aber die FIFA hat die Sperre nun aufgehoben. Balogun darf im Achtel-Finale gegen Belgien spielen. Er bekam nur eine Strafe auf Bewährung. Das bedeutet: Er darf spielen. Wenn er aber wieder etwas falsch macht, wird die Strafe aktiv.
US-Präsident Donald Trump hat zugegeben: Er hat mit FIFA-Chef Gianni Infantino telefoniert. Er bat um eine Prüfung der Strafe. Viele Menschen finden das nicht gut. Sie sagen: Die Politik darf den Sport nicht beeinflussen.
Fußball-Experten wie Christoph Kramer und Mats Hummels sind sauer. Sie sagen: Das ist unfair für andere Mannschaften. Auch der europäische Verband UEFA schimpft. Er sagt: Hier wurde eine rote Linie überschritten.
Nun wollen auch andere Länder ihre Strafen prüfen lassen. England möchte zum Beispiel, dass die Sperre für Jarell Quansah aufgehoben wird. Trainer Thomas Tuchel fragt: Wo soll das alles enden? Die FIFA sagt: Alles ist nach den Regeln passiert.