In der letzten Woche gab es einen großen Ansturm auf Ceuta. Ceuta ist eine spanische Stadt in Nord-Afrika. Etwa 50.000 bis 60.000 Menschen wollten über die Grenze. Dabei starben mindestens 72 Menschen. Die meisten Menschen sind jetzt wieder in Marokko.
Am Dienstag gab es ein Treffen der EU-Innen-Minister. Sie sprachen über den Schutz der Grenzen. Österreichs Innen-Minister Gerhard Karner fordert harte Maßnahmen. Er will Asyl-Verfahren in Dritt-Staaten durchführen. Das sind Länder, die nicht zur EU gehören. Auch Rück-Kehr-Zentren für abgelehnte Bewerber sind geplant.
Politiker wie Manfred Weber kritisieren Spanien. Spanien hat Hilfe der Grenz-Schutz-Agentur Frontex abgelehnt. Fach-Leute vermuten hinter dem Ansturm auch Absicht. Vielleicht wollten Marokko oder Russland die EU unter Druck setzen. Bis Jahres-Ende will die EU entscheiden, wo neue Zentren entstehen könnten.