In Europa herrscht eine starke Hitze-Welle. In vielen Flüssen ist sehr wenig Wasser. Der Rhein und die Donau haben historisch niedrige Pegel-Stände. Das sorgt für große Probleme in der Wirtschaft. Viele Güter-Schiffe können nicht mehr voll beladen fahren. Manche Schiffe stehen sogar ganz still. Das unterbricht wichtige Liefer-Ketten.
Auch Kern-Kraft-Werke haben Probleme wegen der Trockenheit. In Ungarn stand das Kraft-Werk Paks kurz vor der Abschaltung. Es fehlte Wasser aus der Donau für die Kühlung. In Rumänien sprengte die Regierung Sand-Bänke frei. So soll mehr Wasser zum Kraft-Werk Cernavodă fließen. Viele Betriebe sparen nun Strom, um das Netz sicher zu halten.
In Österreich leiden die Fische unter dem Nieder-Wasser. Im Fluss Kamp war stellenweise gar kein Wasser mehr. Ein Energie-Unter-Nehmen lässt nun mehr Wasser aus Stau-Seen ab. Das soll das Sterben der Fische verhindern. In Ober-Österreich wird das Trink-Wasser knapp. Einige Gemeinden müssen Wasser von ihren Nachbarn kaufen. Brunnen trocknen aus, weil es nicht genug regnet.
Auch am Boden-See sieht man die Folgen der Dürre. Besonders der flache Unter-See zieht sich stark zurück. Satelliten-Bilder zeigen nun große Flächen aus Kies und Schlamm. Experten sagen: Solche extremen Trocken-Zeiten kommen durch den Klima-Wandel öfter vor. Es braucht nun viel Regen über lange Zeit.